Trauer ist keine Phase, die „vorbeigeht“ – sie ist Liebe, die einen neuen Platz sucht.
Manchmal ist sie laut und wild, manchmal still und taub, oft beides zugleich im Alltag.
Nichts fühlt sich normal an: Schlaf, Konzentration, Appetit, Sinn – alles kann durcheinander geraten.
Sie trauern nach Tod, Trennung, Fehlgeburt, Diagnose – oder um ein Leben, das anders wird.
Gefühle wechseln: Schmerz, Wut, Schuld, Erleichterung, Leere – und das darf alles da sein.
Auch der Körper trauert: Enge, Erschöpfung, Unruhe – und manchmal das Gefühl, neben sich zu stehen.
In der Trauerbegleitung bekommen Sie Raum: zum Erzählen, Schweigen, Weinen, Erinnern und Atmen. Wir finden Worte, Rituale und Halt – ohne Druck, ohne „müssen“, in Ihrem Tempo.
So wächst behutsam etwas Neues: Verbundenheit, Orientierung, Kraft – und ein Leben mit der Trauer.